
Die Oszillatoren können frei laufen oder an derselben Phasen-Position ihres jeweiligen Wellenformdurchgangs gestartet werden, wenn eine Note angeschlagen wird. Dieses Verhalten wird im Einblendmenü „Osc(illator) Start“ ausgewählt.
Wähle die Optionen „Free“, „Soft“ oder „Hard“, um die Startposition der Wellenformphase zu ändern.

Free: Der anfängliche Startpunkt für die Oszillatorphase ist für jede gespielte Note zufällig. Das macht den Sound lebendiger. Der Nachteil ist, dass der Ausgangspegel bei jedem Anschlag einer Note unterschiedlich ausfallen kann: So kann die Attack-Phase trotz identischer Performance (wenn die Noten beispielsweise von einer MIDI-Region getriggert werden) weniger druckvoll klingen. Diese Einstellung empfiehlt sich, wenn du Sounds emulieren möchtest, die für analoge Hardware-Synthesizer typisch sind.
Soft: Die anfängliche Oszillatorphase beginnt bei einem Nulldurchgang für jede gespielte Note. Dies kommt dem Klangbild (und der Präzision) digitaler Synthesizer nahe.
Hard: Die anfängliche Oszillatorphase beginnt mit dem größtmöglichen Pegel im Wellenformdurchgang für jede gespielte Note. Die Extraportion Druck, die du mit dieser Einstellung erzielen kannst, ist aber nur dann hörbar, wenn der Parameter „Attack Time“ für Hüllkurve 3 auf einen niedrigen Wert (und damit auf eine sehr schnelle Attack) eingestellt ist. Diese Einstellung ist besonders für elektronische Percussion und harte Bässe empfehlenswert.
Hinweis: Wenn „Soft“ oder „Hard“ gewählt ist, wird von Seiten der Oszillatoren bei jeder Wiedergabe immer exakt der gleiche Pegel erzielt. Dies könnte beim Bouncen in Logic Pro X von Bedeutung sein, wenn du möglichst nahe an die Aussteuerungsgrenze kommen möchtest.